der missionarische Eifer einer Reitsportpäpstin
ist ein langer Weg.
Erstmal herzlich willkommen im neuen Jahr, ich hoffe, euer Kater wurde mit ausreichend Aspirin und Rollmops auskuriert.
Auch im neuen Jahr gibt sich wieder die geistige Elite des virtuellen Reitsports die Klinke in die Hand.
Los geht es mit einer siplen Frage, die auch beantwortet wird.
Wir wären jedoch nicht in einem Forum, wenn dies das Ende der Fahnenstange wäre und nicht irgendein Noob noch seinen Senf dazugeben würde.
Wow, was für eine Leistung. Wohlgemerkt es geht hier um einen Dressurreiterwettbewerb , der in der Regel für LK 0 ausgeschrieben ist . Das rangiert Leistungstechnisch quasi gleich hinter dem großen Dressurpreis von Aachen und da sollte man schon ohne Ausbinder reiten.
Was wird denn da verlangt? Was für Piruetten, Zickzack-Traversalen und rückwärts gezogene Piaffen , die den Zirkel parabelförmig anschneiden müssen denn in so einer Prüfung gezeigt werden?
Fragen wir die FN
ja, das ist sehr anspruchsvoll.
Es gibt aber auch Fürsprecher, welche sich der anspruchsvollen Aufgabe durchaus bewußt sind, jedoch nicht auf den erlaubten Einsatz von Hilfszügeln verzichten wollen. Wir haben ja alle mal klein angefangen und dabei ist alles.
Nicht jedoch für Casey
Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder der will auf Turnieren starten kann? Dabei ist alles- aber nicht im Turniersport, das geht doch eh nur zu Lasten der Tiere.
Da wird so lange im stillen Kämmerlein geübt, bis das ohne geht und erst dann darf ein Dressurreiterwettbewerb geritten werden. Es zählt ja schließlich das gesamtbild und da wollen wir kein Assi-Kind , das zieht und riegelt sehen. Womöglich noch keinen zügelunabhängigen Sitz zeigt und womöglich noch auf dem falschen Fuß trabt und es nicht merkt?
Nää, sowas wird in der Bodenseeregion auf Turnieren kategorisch ausgeschlossen, da haben die wahrscheinlich auch andere Kategorien. Es beginnt bei A wie "Aber nur weils sein muß und man irgendwo anfangen muß", dann L wie "los geht´s "und M wie "mit etwas Training kannst auch du bald reiten " und S wie "siehste, es geht ja doch".
Es gibt ja noch weitere Argumente für den Einsatz von Hilfszügelnbei Dressurreiterprüfungen.
genau, das gibt es nicht. Das Pferd kann von der Wiese aus zugucken oder als Schleifenpony mitmachen und der kleine Reiter kann beim Parcourdienst auf dem Turnier teilnehmen oder Müll aufsammeln aber um Gottes Willen nicht reiten. Wo kommen wir da hin?
Auch versuche , das ganze zu relativieren scheitern.
unser Turnier- und reiterfahrener User bis in die höchten Klassen lässt das alles nicht gelten.Alles ab L ist Staub unter den Füßen, macht das erstmal nach, was sie geleistet hat und bringt Basis in eure Pferde und dann könnt ihr aufs Turnier gehen. Führzügelklasse oder einfacher Reitwettbewerb wenns unbedingt sein muß.
Jetzt wird noch näher auf das Thema Schulpferde eingegangen
Aber auch da könnte es ja sein, das es Spezies gibt, die sich auch ohne Hilfszügel ganz gut reiten lassen?
Auch das zählt nicht
Vielleicht stellt sie ihr Pferd ja mal einem Schulbetrieb ein halbes Jahr zur Verfügung und dann wird das Pferd so lange ohne Ausbindern von Reitanfängern geritten, die auch schon mal die Zügel mit Haltegriffen verwechseln, korrekturberitt einmal pro Woche von einer mittelprächtigen Reitschülerin. wollen wir mal schauen, wie gut geritten das Pferd nach einem halben Jahr noch ist und wir freundlich da alles noch funktioniert.
genau. Reit in den Wettbewerb , als einzige ohne Ausbinder und lande dann auf dem letzten Platz, weil du es nicht geregelt kriegst , das dein Pferd an den Hilfen steht.
Das ist nur fair und viel ehrlicher als Ausbinder zu nehmen wie alle anderen.
Ihr habt den Sinn der Regelung eindeutig verstanden.
Aber es kommt ja noch schlimmer
Falscher Ehrgeiz , das Pferd als Sportgerät, geknebelt, verspannte Muskulatur, gebrochen - wahrscheinlich zuletzt kissing Spines und alles weil auf Dressurreiterwettbewerben die Pferde mit Ausbindern vorgestellt werden!
Es geht auch noch weiter, wir hin und her argumentiert , doch die Realität zeichnet ein weitaus schlimmeres Bild
Gezwungen, geknechtet, im Rücken rumgepoltert und in Form gezogen, all das für die Schliefe im Dressurreiterwettbewerb.
Was seid ihr bloß für Reiter, schämt ihr euch nicht?
Als ob ich es nicht schon geahnt hätte (und ihr wahrscheinlich auch) wird der Leidensweg dieses Tieres im Turniersport noch ausgebaut
vom Dressurreiterwettbewerb an die Weltspitze, vom Hilfszügel zur Rollkur, von der richtigen Hilfengebung zum Sporeneinsatz.
Warum weiß ich jetzt schon, das sie angesprochen auf ihre eigenen Turniererfolge sagen wird, das sie früher ganz oben mitgeritten ist, aber aus Protest gar nicht mehr auf Turnieren reitet obwohl sie in wirklichkeit über A nie hinausgekommen ist?
Aber gut, denn es geht weiter, wir haben noch nicht alle Vorurteile aufgegriffen
Die Richter , die wegschauen sind schuld, wenn die wie Pakete zusammengeschnürten Pferde stundenlang für den Reitwettbewerb abgeritten werden . Eine faire Beurteilung ist da nicht möglich, weil die Pferde eh alle gespritzt sind.
Aber auch im Alltag ist der Buhmann schnell ausgemacht
So sieht es aus, ihr Möchtegern - Reiter, ihr seid doch alle Opfer. Mit Matingal oder Jumperhelp durch den M-Parcours kann doch jeder, macht das ganze erstmal mit Knotenhalfter, das ist echte Reiterei. Dann noch den Sattel runter und die Auflage vom Gartenstuhl drauf, das ganze mit Deckengurt festgeschnallt , Steigbügelriemen angetackert und los geht das.
Oder wenn ihr LK 3 Reiter ein Korrekturpferd mit Dreieckern/Chabon/ Schlaufen (uiiiii) reitet weil das Pferd sich nicht so gut stellen lässt und den Weg in die Tiefe nicht so gut findet- ganz klar ein Zeichen von nicht können.
Mit Glücksrad geht das auch oder bitless Bridle. Letztendlich ist es auch klar, worauf alles hinausläuft
Zeit ist Geld und viel Geld haben wir nicht. Deshalb ist es moralisch verwerflich, auf Dressurreiterwebewerben mit Ausbindern zu starten.
Einfach großartig, wie sich letztendlich alles auf eine einfache Formel herunterbrechen lässt.
Alles Teufelszeug!
Niemals werden die klassischen Reiter so etwas akzeptieren, nicht das nacher noch jemand es sich einfach macht. Keine Biegung möglich, alles Pferdequälerei. Druck und Schmerzen.
Was wenn das Pferd sich erschreckt und dann durch den Hilfszügel am steigen gehindert wird? was dann?
Wie soll so ein Gurt den Weg in die Tiefe zeigen, ihr seid alle noobs, habt keine Ahnung, ihr Looser.
Macht es erstmal anständig.
da hat sich die Mission doch gelohnt , wenn sich Gleichgesinnte treffen.
Es ist ja nicht persönlich gemeint, aber geht noch mal in die Halle und übt, am besten auf verrittenen Schulpferden, bis ihr ohne Hilfszügel so ein Pferd anständig durch ne A schaukeln könnt. Das dauert dann zwar 5-6 Jahre, aber es lohnt sich.
Dann kommt ihr auch mit einem viel besseren Gefühl nach Hause als mit einer Schleife im Dressurreiterwettbewerb, die ihr bekommen habt, weil ihr einen netten Sitz habt oder ein nettes Gesamtbild abgebt.
Da seht ihr, wo die Hilfszügel hinführen- zu Rollkur, Genickbruch und Bein gebrochen- einschläfern.
Sozusagen der direkte Weg ins Grab fürs Pferd und das wollt ihr doch nicht, oder?
Seht ihr, da habt ihr es. Guckt euch auf Turnieren gar nicht die kleinen Klassen an , sondern erst ab S , dann wird alles viel besser.
Das wußten wir schon lange. Ausbinder sind tödlich, weil die Pferde in Panik geraten können und sich dann überschlagen.
Auch das nichts neues.
Vielleicht sollten wir Anfängern eine blanke Kandare in die Hand drücken, dann wird das PFerd sensibler und tritt bbesser an den Zügel- wäre doch auch ne Möglichkeit?
und unser Universaltalent kennt sogar die Skala der Ausbildung.
1. losgelassenheit
2. Takt
3. Schwung
4. Anlehnung
5. Versammlung
6 . geradegerichtet.
Super, nicht wahr?
Das sind die ausbildungsmethoden. Bevor dem Pferd durch ein Matingal im Gelände verhindert wird, das es anfängt zu pullen oder sich aufs Gebiss legen kann, wird alles in der Halle erarbeitet.
Der Reitplatz ist im Winter eine Skischanze, denn das Pferd soll ja nur bergauf gearbeitet werden- tolle Methode.
Wenn es rennt wieder Schritt. Schritt ist anscheinend ihre liebste Gangart.
vielleicht sollten die beiden vorm ausritt etwas Bodenarbeit machen um das Reiter -Pferd - gefüge ins Lot zu bringen?
So ein Matingal ist auch ein Hilfszügel und Lebensgefährlich, denn wenn der zug nicht abreiißt...
Welcher zug?
Ein zug nach nirgendwo?
noch nie mit Matingal geritten, aber über die Wirkungsweise Bescheid wissen- das lobe ich mir.
Nur keine Unwissenheit vortäuschen, habwissen reicht immer.
und nun kommen wir vom Hilfszügel im Dressurreiterwettbewerb zum Verlust der Reitkultur in Deutschland.
Ja vielleicht könnte sie jetzt ein paar Sarrazin- Thesen abringen?
Überfremdung in der deutschen Dressur-Szene ?
Das Thema migration und Reitsport wurde noch gar nicht angesprochen.
Sie kann es noch ausführen
ich verstehe nicht, was diese Ausführungen zum Thema zu tun haben, aber da geht es wahrscheinlich um bloße selbstdarstellung.
Vielleicht noch eine kleine Abhandlung zum Mindestlohn oder der Anhebung der Hartz 4 Sätze?
das frage ich mich auch....
wie kann man nur so viele Phrasen aneinanderreihen? Die nimmt ja wirklich jedes Thema mit.
Den Tortilas hat sie noch vergessen, die Dominanz der Holländischen Dressurreiter Weltweit und die Stellung von Prinzessin Haya .
Mein gott, was hat die für ein Zeug geraucht?
kein Sport, reiten ist eine Lebenseinstellung.
Wer hier verbohrt ist steht auf einem anderen Blatt.
Schon wieder geht einer back to topic.
Algira wie bist du denn drauf?
NICHT SCHLIMM?
Du lieferst deinem besten Pferdekumpel freiwilling ans Messer?
genau so siehts aus.
Beweise?
buckeln wegen Ausbinder mit frau werth, nicht das der sich noch überschlägt.
die capellmann mit Dreieckern
van grundsven mit matingal.
Die Großen machen es vor und die anderen machen es nach.
Folge:
und ihr noobs habt nichtmal Ahnung von Anatomie.
Noch viel schlimmer:
Die Dame reitet auf S-Niveau,aber nur zu hause weil sie Turniere verabscheut.Außerdem sind Knotenhalfter nicht zugelassen.
Die Dame hat nen bombenmix,der nur nicht auf Turnieren geht weil es ihrer Reitweise nicht entspricht.
Ja dann frage ich mich, in welchen Reitställen all diese Talente vor sich hin reiten, die gefühltes S-Niveau nach Flipper Carell nur mit Knotenhalfter hinkriegen und warum wir blöden FN-Englisch-Reiter soviel Geld in Unterricht stecken, um dann mit ner Spinatschleife vom Turnier zu kommen.
Das sehen andere ähnlich
warum kenne ich die Antwort bloß schon?
Vielleicht weil Diskussionen dieser Art immer gleich ablaufen oder weil immer die gleichen Argumente kommen?
wenn sie sich wenigstens einmal selbst eingestehen würden, das dies schlechte Abschneiden auf Turnieren dazu geführt hat, das man keine Lust mehr hatte auf Turniere zu fahren, weil die anderen entweder bessere Pferde, bessere Connection oder schlicht und ergreifend besser als man selbst war, dann wäre das doch ein Weg zur Selbsterkenntnis. Statt dessen wird die Reitweise gewechselt und alles andere ist schlecht.
ja und darauf hatte ich auch gewartet- wieder so ein Bodenarbeitskasper als einzig seligmachende Möglichkeit mit Pferden zu arbeiten.
Als wenn es einen Steiger stört, das wenn ich dem Tier nach vorn den weg dicht mache und dann ordentlich Beine ran und Gerte das ich dann vorher eine dreiviertelstunde um Klappersäcke und Planen gelaufen bin.
Der Weg kann dann nur nach oben gehen.
Dann kommt natürlich noch der missionarische Gedanken dazu
und wir kommen wieder auf das Grundproblem zurück. Irgendwie dreht sich hier alles im Kreis.
Nicht genug das unsere Rittmeistern missioniert, sie kennt nicht mal die simpelsten Grundregeln der Reiterei
Regel nummer 1:
Auch das geklopfe am Bauch findet sich in keiner Reitlehre, denn die Schenkelhilfe ist ja auch nur ein Impuls.
Wenn also ihr Pferd ein trommelndes Bein Braucht, dann sollte sie mal an der Schenkelsensibilität arbeiten.
Die Unsinnsdiskussion geht weiter
vom Motorrad in Schräglage komen unsere Koryphäen zum Springsport. Soll nochmal einmal jemand behaupten, die seien nicht vielseitig. So beantworten sich einige Fragen von alleine.
So einfach ist das, bei Gegenargumenten kann unser Naturalhorsemanship nicht gegenhalten und es wird sich persönlich angegangen
naja nun könnten wir kontern lies dir die mal die Richtlinien reiten und fahren Band 1 durch, aber lassen wir das.
Womit das ganze endet?
Wie immer - das Pferd hat ein Trauma
Warum müssen diese Flipper Carl Fuzzies eigentlich sektenhaft die ganze Welt missionieren?
Haben die nicht schon genug zu tun , ihre 30€ pro Reitstunde zusammenzukriegen oder wird das missionieren gleich miteingetrichtert?
Lasst die Kinder doch mit Hilfszügeln reiten bis die Pferde resignieren, es sind doch nicht eure!
In diesem Sinne einen schönen Sonntagabend noch.
















































